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KW33 SOCIAL MEDIA NEWS 2020

INSTAGRAM FÜGT GLOBAL REELS HINZU

Wer auf Instagram unterwegs ist, hat es bestimmt schon gesehen: Instagrams Feature Reels ist jetzt offiziell weltweit verfügbar. Die Kurzvideos stammen ursprünglich von dem Vorbild TikTok, der in den USA momentan entweder vor einem Verbot oder einem Verkauf an Microsoft steht.

 

 

Besser getimt ist der Release wohl nicht. Mit den Schwierigkeiten, die TikTok momentan in den USA hat, kommt der weltweite Roll-out von Instagram Reels gerade richtig. Mit dem Kurzvideo-Feature, das sich mit seinen Funktionen stark an das des Konkurrenten TikTok anlehnt, können die User unterhaltsame Kurzvideos erstellen und entdecken. Im Frühjahr 2020 toppte TikTok die Downloadcharts vor Instagram und Facebook. Der rasante Erfolg der aus China stammenden App TikTok ließ Instagram natürlich nicht kalt. Instagram versuchte vor dem Release TikTok’s Reels abzuwerben – ohne Erfolg.

Nun können User in über 90 Ländern 15-sekündige Videos mit mehreren Clips aufnehmen und diese dann mit Ton, Effekten und kreativen Tools bearbeiten. Teilen können sie den Content in ihrem Feed oder über einen neuen Bereich in Explore allen Usern vorstellen. Es bleibt abzuwarten, ob Instagram – das auch schon die Stories von Snapchat kopierte – TikTok durch das Hinzufügen der Reels ernsthafte Konkurrenz machen kann. Schließlich könnte TikTok durch den Präsidenten Trump bald verboten werden. Die Andere Option wäre, dass Mircrosoft die App aufkauft, in weitere Länder bringen und vorantreiben könnte.

Laut Instagram: “Die Reels in Explore veranschaulichen die aktuellen Trends auf Instagram. 

FACEBOOK AKTUALISIERT MESSENGER

Das Chat Plugin der Plattform wurde so optimiert, dass Unternehmen auch User erreichen können, die gar nicht bei Facebook eingeloggt sind.

Bei dem Test des neuen Messenger Chat Plugins betrug der Zuwachs an Kundenanfragen zu Produkten und Dienstleistungen bei Unternehmen 45 Prozent. Mit diesem positiven Resultat möchte Facebook noch mehr Unternehmen überzeugen, das Plugin zu nutzen, um ihre Zielgruppen zu erreichen und Kunden durch leichtere Kontaktaufnahme für sich zu gewinnen.

 

Chat-Plugin von Original Coast Clothing für Mobilgeräte

 

Für nicht bei Facebook eingeloggte User soll ein neues Layout ansprechend wirken und die Kommunikation zwischen Usern – und damit potentiellen Kunden – und Unternehmen noch einfacher gestalten. Potentielle Kunden, die nicht bei Facebook registriert oder angemeldet sind, können über das neue Chat Plugin auf den Websites trotzdem mit Unternehmen in Kontakt treten. Sie müssen bloß auf den Button Continue as Guest klicken. Dabei stimmen sie allerdings Facebooks Nutzungsbedingungen, Datenrichtlinie und Cookie-Richtlinie zu.

Unternehmen, die eine Facebook-Seite betreiben, können das kostenfreie Chat Plugin für den Messenger ganz einfach auf der eigenen Seite anbauen, dazu im nächsten Blogeintrag mehr. Für WordPress-Seiten gibt es sogar ein offizielles Plugin. Für alle anderen Seiten kannst du das neue Feature über die Facebook Page abwickeln, eine Anleitung dazu stellt Facebook auf seinem Blog bereit.

TWITTER FÜGT NEUE LABEL HINZU 

Auf Twitter sollen politische Accounts nicht unerkannt bleiben. Durch ein Label sollen sie klar gekennzeichnet werden. Dies soll zur Transparenz beitragen, damit der User schneller erkennt, ob hinter einem Account eine politische Agenda steht. Auch staatsnahe Medien sollen künftig als solche markiert werden.

 

 

Accounts von Medienunternehmen mit Verbindung zum Staat und deren leitenden Redaktionsmitgliedern sollen mit einem Label versehen werden. Das Gleiche gilt für wichtige Regierungsbeamte, institutionelle Einrichtungen und Diplomaten. Die Labels werden zunächst in China, Frankreich, Russland, Großbritannien und den USA eingeführt. Doch aufgepasst: Es sind explizit nur jene Medien gemeint, die ihre Themensetzung an der politischen Agenda orientieren und nicht jene, die vom Staat finanziert werden, aber unabhängig arbeiten. Inwieweit das Label also zur Transparenz beiträgt, sei dahingestellt. Ein Anfang ist es aber.

Laut Twitter: “To offer even more context to the public, clicking the labels on both categories of accounts directs people to an article explaining the policy and referring them to the Twitter Transparency Report for additional information.”

SNAPCHAT WIRBT IN SEINER APP FÜR US-WAHLEN 

Snapchat will durch das Werben und Aufklären für die US-Wahlen 2020 junge Menschen aus der Generation Z und den Millenials dazu bewegen, wählen zu gehen. Schon 2018 konnte Snapchat 450000 Menschen durch die App erfolgreich dazu bewegen, sich zu informieren. 50% davon sind tatsächlich wählen gegangen.

Snapchat voting tools

Es gibt vier neue Features auf der Plattform:

  1. Voter Registration ‘Mini’: Die neue Voter Registration Mini erlaubt es den Usern, sich direkt über Snapchat für die Wahlen zu registrieren und dann auch tatsächlich über die App zu wählen.
  2. Voter Guide: Der Guide informiert den User über die Wahlen und das Wählen an sich.
  3. Before You Vote ‘Mini’: Snapchat informiert seine User über die verschiedenen Arten und Optionen des Wählens. Dabei sollen die User ermutigt werden, sich Gedanken zu machen und tatsächlich wählen zu gehen.
  4. Voter Checklist: Snapchat bringt dazu noch ein Wahl-Portal raus, das den Wählern mit einer Checkliste helfen soll.

Im September soll es dann los gehen, obwohl Snapchat die neuen Tools zum 55. Geburtstag des Voting Rights Act schon bekannt gab.

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