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KW34 SOCIAL MEDIA NEWS 2020

FACEBOOK UND INSTAGRAM SAGEN TIKTOK DEN KAMPF AN

Langsam wird es für TikTok eng: Facebook testet gerade in Indien ein Reels-ähnliches Format – dort wo TikTok vor kurzem vom Markt verbannt wurde – und Instagram sieht sich in einigen Ländern an, wo der Reels-Button auf der Plattform für den User am Besten platziert ist.

In Indien testet Facebook das Kurzvideo-Format in dem Newsfeed in seiner App. Für TikTok, das seit mehr als sechs Wochen dort nichtmehr verfügbar ist, macht das die Wiederkehr auf den indischen Markt schwierig und stellt das Unternehmen vor weiteren Herausforderungen: sich auf dem Markt erneut zu beweisen und Präsenz zu gewinnen.

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Instagram ist in dieser Region kein großer Renner, um genau zu sein lag die App was die User-Anzahl anging weit hinter TikTok. Dafür ist Facebook umso beliebter. Mit dem Wegfall von TikTok, nutzt Facebook also die Chance, frühere TikTok-User abzugreifen und für Ihre Plattform zu begeistern. Doch nicht nur Facebook hatte das im Sinn, sondern YouTube auch: “We’re testing out a new way for creators to easily record multiple clips directly in the YouTube mobile app and upload as one video.”

Mit diesen beiden Konkurrenten wird es TikTok alles andere als leicht gemacht, seinen damaligen Platz auf den indischen Markt wiederzubekommen und sich weiter auszubauen.

Letzte Woche hat Josh Constine auf Twitter ein Mock-up vorgestellt, indem die Reels auf der Plattform besser präsentiert werden, als Instagram das bisher in seiner App tat. Seiner Meinung nach ist die Platzierung noch ausbaufähig, um TikTok ernsthaft Konkurrenz machen zu können.

Denn TikTok spielt die Videos im Stream automatisch schon ab, wenn man die App startet und gibt dem User so die Chance direkt mit den Reels in Kontakt zu treten und diese zu verwenden. Und es scheint so, als würde Instagram den Vorschlag von Josh Constine zu Herzen nehmen, denn letzte Woche berichteten deutsche Instagram-User, ein neues Instagram-Layout zu sehen, welches den Reels-Button an Stelle der Lupe unten in der Funktions-Leiste zeigt und die Lupe oben rechts neben dem Direktmessage-Tool. Dies würde dem Reels mehr Rampenlicht geben. Doch Instagram hat weiterhin an den Verbesserungen zu arbeiten, denn der Reels Algorithmus ist noch nicht mit dem von TikToks Stream zu vergleichen. Dieser Algorithmus wird als Schlüsselelement des Erfolges von TikTok gesehen, da er auf den Content fokussiert ist – nicht auf die Kontakte.

 

Instagram Reels neue Platzierung

 

Mit all diesen Veränderungen und neuen Funktionen muss sich TikTok langsam etwas einfallen lassen, wenn es konkurrenzfähig bleiben möchte.

YOUTUBE DEAKTIVIERT E-MAIL-BENACHRICHTIGUNG

Wichtig für alle, die einen YouTube-Channel betreiben: Die E-Mail Benachrichtigung an deine Follower, sobald du ein Video hoch lädst wurde seit dem 13. August 2020 vom Betreiber selbst deaktiviert.

Manche von euch werden jetzt erleichtert sein und manche von euch nicht.

Warum?

Laut YouTube werden weniger als 0,1% dieser E-Mails geöffnet und es wurden mehrere Beschwerden eingereicht, die darum gebeten haben sollen, diese Benachrichtigung auszustellen. Trotz der Freiheit der Abonnenten wäre es eigentlich möglich gewesen unter den Einstellungen die Benachrichtigung an- oder auszustellen, doch das schien viele zu überfordern. Bei einem Test stellte sich heraus, dass die User sich mehr auf Push-Nachrichten verließen und diese auch aktivierten. Vielleicht erhofft sich YouTube unter anderem das gleiche Resultat, das LinkedIn in 2015 durch die Reduzierung seiner E-Mail-Benachrichtigungen erhalten hat: die Anzahl der Posts steigt seitdem an. Die Änderungen sollten keine große Auswirkung haben, nichts desto trotz ist es gut, darüber Bescheid zu wissen, da ihr eure Abonnenten nun auf anderem Wege über neuen Content informieren müsst. Hierfür ist es immer gut einen Plan zu haben und für den User eine verlässliche Strategie zu verwenden. Wie oft wird in der Woche ein neues Video hochgeladen? Und wann?

Das Gute dabei ist, dass die wichtigen E-Mails bezüglich Änderungen des Accounts, Service Ankündigungen usw. weiterhin an den User gesendet werden. Die Inbox wird dadurch auch nichtmehr ganz so voll und dass YouTube seine Daten analysiert ist ein gutes Zeichen: die User sind ihnen nicht egal. Die Kommentare der User auf diese Änderung bleiben durchwachsen.

TWITTER FÜGT NEUE ANTWORTMÖGLICHKEIT HINZU

Nach monatelanger Tests ist es nun soweit: Twitter hat bekanntgegeben, dass die Antwortmöglichkeiten für alle User erweitert werden.

 

 

Was das heißt?
Bevor ihr etwas postet könnt ihr zwischen drei Optionen der Antwortmöglichkeiten wählen:

#1 Jeder kann auf euren Tweet antworten

#2 Nur User, welchen ihr folgt können antworten

#3 Nur User, die du in dem Tweet erwähnst und verlinkst können antworten

Die User, die nicht antworten können, bekommen den Button erst garnicht angezeigt. Sie können dennoch den Tweet sehen, retweeten, mit einem Kommentar retweeten und teilen. Dieses Feature wird weiterhin von Twitter verbessert werden, um dem User Sicherheit zu gewährleisten.

Laut Twitter: “People tell us they feel more comfortable Tweeting and more protected from spam and abuse.”

Dies mag zwar stimmen, aber es stellt sich die Frage, inwiefern das neue Feature Marken und Personen der Öffentlichkeit weiter bringt. Unternehmen sind auf die Reaktion ihrer Kunden angewiesen und die Meinungen anderer nicht zuzulassen dient in keinem Fall der Meinungsfreiheit. Dazu wird dem Tweetenden das Gefühl vermittelt, seine Meinung werde akzeptiert. Falsche Rückschlüsse könnten gezogen werden.

Twitter fand überraschenderweise in dem Test heraus, dass Tweets ohne Antwortmöglichkeit vier mal mehr besucht wurden als die Unregulierten. Was genau das zu bedeuten hat ist aber noch unklar.

Durch Limitierung der Antworten können scheinbar intimere Diskussionen zu Stande kommen und den Beleidigungen auf der Plattform entgegengewirkt werden. Es wird sich zeigen, ob die neue Funktion sich durchsetzt.

PINTEREST FÜGT HAUTTYPBASIERTE SUCHE HINZU

Pinterest bemüht sich weiterhin, seinen Usern die richtigen Produkte anzubieten und bei der Zukunft des Beauty mitzuwirken. Durch die Erweiterung der hauttypbasierten Suche sollen die besten Matches für den Hauttypen des Users gefunden und mit AR-Try-Ons das Onlineshopping erleichtert werden.

 

Skin tone ranges

 

Dieses neue Feature ist die Antwort auf die immer wieder kehrende Suche der User. Immerhin fand Pinterest letztes Jahr heraus, dass fast 60% der top 100 Suchanfragen mit dem Hauttyp oder der -Farbe in Verbindung standen. Die Suche soll personalisierter und einfacher für die User werden und mit der Verbesserung der Technik ist dies auch möglich. AR wird die Zukunft des Onlineshoppings darstellen, indem die User direkt sehen können, wie ein Produkt auf ihrer Haut oder zum Rest ihres Outfits aussieht. Wenn das mal nicht nach der Zukunft des eCommerce klingt, wo die in-Store Erfahrung online nachgebildet wird. Und seit den Corona-Zeiten ist Online-Shopping größer denn je.

AR Try on for lipstick shades

Laut Pinterests Product Manager Annie Ta: “Pinterest is the home of inspiration, but it’s hard to be inspired if you don’t feel represented. We’re making each person’s Pinterest experience more relevant to them through new technology and ways to control the beauty results they see. With these updates, Pinterest is becoming a more inclusive place to discover and shop for beauty ideas. No one should have to work extra hard to uncover personalized ideas, and all should feel welcome. A more diverse Pinterest is a more useful, positive and powerful one.”

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