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KW35 SOCIAL MEDIA NEWS 2020

FACEBOOK VERÖFFENTLICHT ZAHLREICHE INFOGRAFIKEN

Facebook hat neue Infografiken veröffentlicht, die steigende Social Media Trends aufzeigen. Vor allem für Unternehmen scheint es voranzugehen. Während der Corona-Zeit haben viele User Social Media nicht mehr nur für das Aufrechterhalten sozialer Kontakte genutzt, sondern auch zum Einkaufen von Lebensmitteln und Co.

Bei der Analyse von den Daten haben sich fünf zukunftsträchtige Themen heraus kristallisiert:

  • Safer shopping
  • Mindful wellness
  • Glocal community
  • Gen Z’s regeneration
  • Connected convenience

71% der US-Amerikaner sind der Meinung, dass die Sicherheit beim Shoppen der Schlüssel zu ihrer Entscheidung ist, wo sie einkaufen. Vor allem durch die letzten Monate ist das Online-Shopping explodiert. Firmen wie Zalando haben mit starken Umsätzen gepunktet. Facebooks Umfrage zufolge wollen weltweit weniger als die Hälfte der User wieder in Läden gehen – auch nachdem eine Lösung für Corona gefunden werden würde.

 

Conversations related to contactless shopping and living grew globally based on terms like "contact free," "curbside" and "home delivery" analyzed between late Feb-early May

Durch die Maßnahmen hat sich das Leben in letzter Zeit für viele verändert. Wir sind in eine Stress-Situation geraten, die laut Facebook zufolge hatte, dass die User vermehrt nach bewusstem Wellness suchten. Nein, sie suchten nicht nach Massagen und Thermalbädern, sondern nach bewussten Aktivitäten wie “Gärtnern” oder “Backen mit Sauerteig” oder nutzten #quarantinebaking. Die Anzahl der Downloads von Meditatons- oder Yoga-Apps schoss dementsprechend in die Höhe.

Die Glocal Community ist auch auf dem Vormarsch: Von Februar bis May 2020 hat sich die Anzahl der Klicks und der Suche nach lokalen Unternehmen um 23% erhöht. Auch lokale Gruppen bekamen 3,3 mal mehr Mitglieder in dieser Zeit. Gleichzeitig sehen sich die User mehr als Teil des Ganzen, da der grenzüberschreitende Virus nicht nur das eigene Land betrifft. Es wurde seit Januar 2020 bereits 100 Mio. US-Dollar über Instagram und Facebook gespendet.

Die sogenannte Generation Z ist faktisch gesehen die Zukunft und ihre Aktionen werden sie formen. In 2020 sind immerhin 41% der Weltbevölkerung unter 25 Jahre alt. Die Z’ler haben schon immer starke Ansichten gehabt und die letzten Monate haben diese dem Anschein nach gestärkt: 54% von ihnen in Europa sagen, dass ihr aktivistisches Interesse gestiegen ist. Sie sind auch 1,21 mal mehr dazu bereit auf ihre Umgebung und ihr Konsumverhalten gegenüber der Umwelt zu verbessern.

Changes to GenZ's Values

In der letzten Zeit war es sehr wichtig, zusammen zuhalten. Auch wenn bestimmte Ereignisse dies auf physikalischem Wege unterbunden haben. Geburtstage und Ramadan fanden über Calls statt und auch in der Arbeit traf man sich nur noch über Meeting-Plattformen. Für Unternehmen hat sich der Kontakt zum Kunden auch verändert. Die Hälfte der Menschen sagen, dass die Chance, mit Unternehmen über einen Chat in Kontakt treten zu können ihnen das Gefühl gibt, mit dem Unternehmen mehr verbunden zu sein. Um genau zu sein bevorzugen diese Käufer auch zu 40% die Unternehmen, die Ihnen die Chance geben, über einen Chat oder eine Nachricht Kontakt aufzunehmen.

Instagram schlägt posts vor und vereinfacht qr-code

Instagram testete bereits seit Juni ein neues Feed-Format, das nun offiziell durchgeführt wird: Ab sofort sehen User sogenannte „suggested Posts“ in ihrer Timeline. So bleibt der User länger in der App, nachdem er sein Feed schon durchgesehen hat.

Wie wir bereits analysiert haben, unterscheidet eine wesentliche Sache die Instagram und TikTok: Auf Instagram ist wichtig, wem man folgt. Möchte man etwas Neues sehen, geht man in den Explore-Bereich. Dies soll sich nun ändern.

Ist der User nun durch alle Posts der User, denen er folgt in seinem Feed durchgegangen, erscheinen danach nun vorgeschlagene Posts. Das Scrollen nimmt also kein Ende. Diese Vorschläge sollen basierend auf dem bisher gemochten Content ausgewählt werden.

Suggested Posts in Feed

Bei den vorgeschlagenen Posts sind, ausgenommen IGTV und Reels, auch Ads zu finden.

Aber nicht nur das hat sich verändert. Auch die Änderung des Name-Codes zu einem QR-Code, damit sich User nun auch über die Handy-Kamera schnell vernetzen können, hat stattgefunden. In den asiatischen Ländern werden QR-Codes regelmäßig verwendet. In Europa setzt sich der QR-Code nun durch die Corona-Krise und den digitalen Menüs in den Restaurants langsam durch. Zum einen bringt es zur Minimierung des Körperkontaktes bei und zum anderen kann der QR-Code den Vorgang an Kassen beschleunigen, wo du für die Member-Card nichtmehr deine peinliche E-Mail-Adresse aus ICQ-Zeiten buchstabieren musst. Wer will schon die “froggi94@yahoo.de” wieder hervorkramen.

tiktok und alexa arbeiten zusammen

Letzte Woche hat TikTok bekannt gegeben, dass sich die App nun mit Alexa steuern lässt.

Über die mit Alexa eingerichteten Geräte können User mit ihrer Stimme nun Videos über TikTok oder sogar parallel Suchanfragen in TikToks Mediathek starten. Ganz so neu ist dieses Tool aber nicht, denn Twitter, Sonic und viele mehr haben diese Funktion bereits installiert. Für das Aufnehmen von Videos und anderem Features ist die Funktion jedoch bequem und gibt TikTok die Möglichkeit, seine User für sich zu gewinnen und auf die vielen Angriffe, die die Plattform jüngst abbekommen hat wegzustecken.

TikTok erfindet das Rad also nicht neu, wirbt aber: “No need for camera timers or a production buddy – creators can now ask Alexa to hit record for them by saying, “Alexa, ask TikTok to start my recording.”  

facebook aktualisiert ad-einstellungen und online events für unternehmen

Nachdem Puma und Henkel keine Werbung mehr auf Facebook schalten, weil dort Hasskommentare Überhand nehmen, wollen VW und SAP mitziehen. Diese harte Ansage der Beiden, die sich nach der #StopHateForProfit-Kampagne mehr erhofft hatten, brachte Facebook dazu, in Aktion zu treten. Neben dem Löschen von unzähligen Gruppen und Posts, die negative Ansichten ansammelten und schlechte Stimmung verbreiteten, erhofft sich Facebook durch eine Anpassung seiner Werbe-Einstellungen positive Ergebnisse.

Rob Leathern hat dies über Twitter bekannt gegeben: “Over the next few months, we’ll be rolling out a redesigned Ad Preferences. None of the transparency and controls are going away, but now it’ll be easier to navigate.”

Facebook plant also die Änderung für seine Anzeigeneinstellungen. Die Werbungen sollen in drei vorgegebene Kategorien einteilbar sein und so einen besseren Einblick in die Auswirkungen der Ads bieten.

 

Facebook Ad Preferences

 

Diese drei Kategorien lauten:

  • Advertisers – Gibt dem User mehr Einsicht in die Ads, die er sich ansieht
  • Ad Topics – Gibt dem User die Möglichkeit Facebooks Vorschläge anhand der bisherigen Daten des Users wahrzunehmen
  • Data – Zeigt dem User auf, wie Facebook an diese Daten kommt. Das kann man auch deaktivieren

Eigentlich gibt es diese Einstellungsmöglichkeiten schon, doch durch die neue Anordnung wird es dem User leichter gemacht, sie zu ändern. Durch genaue Beschreibungen der Funktion werden die Einstellungen transparenter.

Mit der Initialisierung, die in den nächsten Monaten stattfinden wird, wird es dem User leichter gemacht, seine Daten im Griff zu haben. Facebook könnte natürlich auch etwas mehr machen, indem sie seine User öfter auf solche Themen hinweist und sie aufklärt. Deshalb verkünden wir es gerne für euch.

Ein besonderer Hinweis: Unternehmen können auf Facebook jetzt neue Online Events veranstalten und mit ihnen Umsatz generieren. Facebook möchte so kleinen und mittelständischen Unternehmen während der Pandemie unterstützen.

Laut Facebook: “With social distancing mandates still in place, many businesses and creators are bringing their events and services online to connect with existing customers and reach new ones.”

Unternehmen, Creator und Media Publisher können nun Online Events auf Facebook abhalten. Man kann zunächst in 20 Ländern direkt über die App bezahlen. Am Ende soll das Einkommen zu 100 Prozent an die Veranstalter gehen. Nur Apple holt sich einen Teil der Einnahmen über den App Store, sobald der Prozess über iOS läuft.

paid online events payment flow

Wegen der harten Regelungen in Bezug auf in-App Payments steht Apple schon länger in der Kritik. Erst vergangene Woche wurde Epic Games von Apple und Google aus den Stores entfernt. Warum? Der Spieleentwickler bot seinen Spielern die Option an, Käufe entweder zum regulären Preis über den Apple-Store zu tätigen oder günstiger direkt über Epic Games.

Bis es eine Änderung der Bezahl-Richtlinien gibt, dürfte es noch eine Weile dauern. Solange müssen Veranstalter einen Teil ihrer Einnahmen an den Apple App Store abtreten, wenn User sich mit ihrem iOS-Account anmelden.

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