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KW38 SOCIAL MEDIA NEWS 2020

LINKEDIN VERÖFFENTLICHT LISTE MIT BELIEBTESTEN WORKSHOPS

Mit den Einschränkungen bezüglich Corona und Homeoffice wurden Online-Workshops immer beliebter. LinkedIn hat die beliebtesten Workshops 2020 veröffentlicht. Denn die Zeit, die auf LinkedIn zum Lernen verwendet wurde, hat sich verdreifacht. Für viele Unternehmen und Vertriebler gibt dieser Überblick die Chance, sich einen für sie geeigneten Workshop herauszusuchen.

a graphic of a person on a laptop

Von Time-Management fürs Homeoffice, Python-Essentials bis zum Exel-Workshop sind die wichtigsten Themen vertreten. Auch speziell auf die Gruppe von Job-Suchenden wurde bereits eine Liste veröffentlicht.

TIKTOK Fügt Stitch hinzu

TikTok dürfte sich damit von den Instagram Reels abheben: Stitch lässt es zu, untereinander deutlich mehr zu interagieren und neue Ideen zu posten.

Über das Pfeilsymbol rechts in der App können User der Social Media Plattform nun auch die Videos anderer zuschneiden, trimmen und mit ihrer Idee für ein anderes Video vereinen. Man kann maximal 5 Sekunden des vorhandenen Videos entnehmen und dann sein eigenes Ende hinzufügen. Der Account des ursprünglichen Videos wird dann in eurem in der Caption verlinkt. Dieses Tool steht nicht jedem Account zur Verfügung. Creators jedoch wird nun erleichtert mit anderen Creators eine Kollaboration zu starten, Kreativität zu zeigen und somit mehr Reichweite zu gewinnen.

Wie immer geht es bei TikTok um Viralität und wer die bessere Idee hat. Ein weiteres vor kurzem erschienenes Feature – das Duett – macht es unter anderem möglich im Splitscreen parallel zu den Videos Dritter seine eigene Idee einzubringen.

Beide Neuheiten lassen sich jedoch nur anwenden, wenn der ursprüngliche User vom Video das in seinen Einstellungen auch aktiviert hat. Unter dem Reiter Privatsphäre und Sicherheit lässt sich dies definieren. Der User kann diese Einstellung für jedes neue Video individuell ein- oder ausschalten.

 

Für Unternehmen und Influencer stellt Stitch und Duett eine Chance dar, die sie sich vornehmen sollten. Unüberlegt sollte der Schritt jedoch nicht sein, denn es gibt bereits viele Unternehmen, wie beispielsweise Just Spices, die sich erfolgreich an TikTok herangewagt haben.

TIKTOK LEHNT KAUF VON MICROSOFT AB

Microsoft ist mit dem Unternehmen Oracle ins Rennen um den Kauf von TikTok in den USA gegangen. Und wurde am Sonntag von TikTok selbst abgelehnt.

Vor einem Monat hat Präsident Trump den Erlass erteilt, die App TikTok müsse in den USA verkauft werden. Er befürchtete die Weitergabe der Daten der US-Bürger an den Staat China. Nicht wenig Unternehmen waren an dem Kauf interessiert, doch bis Sonntag blieben nur noch Microsoft und Oracle im Rennen. Für Microsoft wäre das der Eintritt in den Social Media Markt und für Facebook weitere Konkurrenz gewesen. Oracle, der Tech-Gigant für Cloud-Services und Datenbanken steht nun schon länger mit dem chinesischen Unternehmen ByteDance im Gespräch. Oracle hat noch keine Social-Media-Erfahrung, bietet aber an, die App in den USA, Kanada, Neuseeland und Australien zu übernehmen. Mit der Ablehnung von Microsoft steht nun so gut wie fest, dass TikTok – sofern die App weiterhin in den USA verfügbar sein möchte – von dem Cloud-Anbieter gekauft wird. Der Countdown läuft offiziell bis zum 20. September, obwohl Trump mehrmals den 15. September erwähnte.

Fraglich bei der Übernahme sind die Export-Regelungen. Denn gewisse Technologien der App können nur noch durch die Zustimmung der chinesischen Regierung verkauft werden. Darunter fällt auch der TikTok-Algorithmus, der für den Erfolg der App grundlegend ist. Der Algorithmus müsste im schlimmsten Fall neu entwickelt werden.

Wir bleiben gespannt, wie in den nächsten Tagen entschieden wird. Möglich wäre, dass Oracle die Speicherung der Daten US-amerikanischer User übernimmt und so Trump beruhigt wäre. Denn obwohl TikTok weiterhin die Weitergabe der Daten bestreitet, lässt er nicht nach. Was der Entscheidung zugute kommen könnte wäre, dass Larry Ellison, der Oracle-Mitgründer, als starker Trump-Unterstützer gilt. Ein offizielles Statement gibt es jedoch noch nicht.

INSTAGRAM LINKS IN BILDUNTERSCHRIFT

In den letzten Tagen wurden online Stimmen laut, Instagram würde planen die langersehnten Links in den Bildunterschriften im Feed einzubauen. Dies würde Influencern und Unternehmen eine große Hilfe sein, die bisher ihre Follower meistens über den link in bio und Swipe up zum Kauf führten. Derzeit kann man nur mit verifizierten Accounts oder mindestens 10Tsd Followern Links in seinen Stories einsetzen. Lange genug fragen die User der Social Media Plattform nun nach einer Möglichkeit, Links in Ihren Posts zu integrieren. Ist es nun soweit?

2016 wurde ein Patent für dieses Feature gemeldet, jedoch müsste man nach diesem Patent für die klickbaren Links in der Caption zahlen.

 

Laut Verge ist die Annahme, dass Instagram dieses Feature gegen Bezahlung anbieten würde, nicht richtig. Ob es dieses Tool bald tatsächlich geben wird und ob man dann doch dafür bezahlen muss, wird sich zeigen.

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