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KW44 SOCIAL MEDIA NEWS 2020

EURE SOCIAL MEDIA NEWS

Was ging in der letzten Woche im Social Media ab? Der Facebook steigt jetzt auch in Deutschland offiziell ins Dating-Business ein und plant ein Tool zum Verknüpfen Deiner Nachbarschaft. Auch bei LinkedIn gibt es News: die Plattform bietet seit Dienstag Stories an.

Wir haben alles Wichtige für euch zusammengetragen:

FACEBOOK SPIELT ARMOR

FACEBOOK PLANT FEATURE FÜR NACHBARSCHAFT

STORIES JETZT AUCH AUF LINKEDIN

unterstützung für creators auf instagram

FACEBOOK SPIELT ARMOR

Am 21.10.2020 ist Facebook jetzt auch in Europa ins Dating-Business eingestiegen. Zuvor war der In-App-Space in Ländern wie der USA und Mexico verfügbar.

 

Durch die Verknüpfung mit dem Facebook-Profil soll das Matching einen weitaus größeren Einblick auf die vernetzte Person geben, als es auf Tinder möglich ist.

Einige Hauptmerkmale sind:

  • Stories: Mit der Story-Funktion in Facebook Dating können User Momente aus Ihrem Alltag teilen, um eine sinnvolle Verbindung zu jemandem zu finden, der sich für das Gleiche interessiert. Der User kann dabei Facebook- und Instagram-Stories gleichermaßen im Dating-Profil zu teilen.
  • Secret Crush: Mit der Secret Crush-Funktion können die User potenzielle Bekanntschaften zu Personen entdecken, die Sie bereits über Facebook oder Instagram kennen. Facebook-Dating schlägt dabei jedoch nicht von alleine die Facebook-Freunde als potenzielle Partner vor. Der User muss sich aktiv für die Funktion entscheiden, damit sie bis zu neun Ihrer Facebook-Freunde oder Instagram-Follower auswählen können, an denen Sie interessiert sind. Wenn der geheime Schwarm dann auch diese Funktion verwendet und den User auswählt, ist es ein Match. Wenn nicht, erfährt der Schwarm niemals etwas von dem Secret Crush.
  • Events und Gruppen: Wenn der User seine Facebook-Events und -Gruppen mit Facebook Dating verknüpft können die Vorschläge noch exakter anhand der eigenen Interessen abgestimmt werden.
  • Virtuelle Daten: Sobald es ein Match gab, ist es möglich per Video-Chat in Kontakt zu treten. Hierfür ist das Video-Symbol im Chat. Beim Start des Anrufes, wird eine Einladung an die andere Person gesendet. Der Vorname und das Dating-Profilfoto werden bei der Einladung zum Anruf angezeigt.

Facebook Dating

Ob diese Dating-Funktion innerhalb der App in Deutschland fruchtet ist noch ungewiss. Denn die Deutschen haben den Ruf, Dating-Partner mit Eigenarten zu sein.

FACEBOOK PLANT FEATURE FÜR NACHBARSCHAFT

Facebook-Gruppen sind ein gern genutztes Tool der Facebook-User. Mit den Ereignissen diesen Jahres und der Maßnahmen der Regierungen fand Facebook heraus, dass pro Monat mehr als 1,8 Milliarden Nutzer aktiv in den Gruppen beteiligt sind. Diese Gruppen sind oft auch ein wichtiges Instrument für lokale Gemeinschaften, die sich organisieren wollen. Laut einer kürzlich durchgeführten Umfrage nutzen 38% der Facebook-Gruppen-User, um mit Menschen in ihrer Region in Kontakt zu treten.

Facebook sieht darin seine Chance, einen neuen Markt zu betreten und testet nun eine neue In-App-Funktion namens „Neighborhood“. In Kanada ist diese Funktion schon für die User zugänglich. Leon Grigg von Grigg Digital und Matt Navarra berichten über die neue Funktion auf den sozialen Medien-Plattformen.

Facebook Nachbarschaften

Anscheinend soll es sehr einfach sein, die Funktion auf der App zu starten: Dafür muss nur der Standort bestätigt werden. Anschließend können die User unabhängig von Ihrem Facebook-Hauptprofil ein individuelles Nachbarschaftsprofil einrichten, mit dem sie in Verbindung zu anderen Personen in der lokalen Community treten können. Das Feature könnte dann auch besonders in den jetzigen Zeiten eine große Hilfe für die Menschen einer Nachbarschaft sein. Ob es nun um die Betreuung der Kinder geht, um das Erhalten des Lieblingsclubs in schweren Zeiten oder um das Einkaufen von Lebensmitteln für eine Risikozugehörige Person geht.

Community Help Hub

Viele Verlage und lokale Zeitungen wurden durch die Maßnahmen gezwungen, zu schließen. Das kommt dem Tech-Gigant Facebook zu gute, denn er erfüllt nun die lokal fehlende Kommunikation in digitaler Form. Die Funktionen liegen sehr nah an denen der Social App Nextdoor, die monatlich rund 27 Millionen aktive Benutzer verzeichnet und während der Pandemie einen deutlichen Anstieg seiner User festgestellte. Eigentlich plante das Unternehmen sehr bald den Börsengang, doch die Gefahr besteht nun, dass Facebook ihnen die User wegschnappen könnte. Ob Facebook sich genauso wie die TikTok-Reels jetzt wieder etwas von seiner Konkurrenz abschaut? Überraschen würde es uns nicht. Dreistigkeit siegt vielleicht, beliebt macht es jedoch nicht.

Gerade jetzt mit dem Aufschrei der US-Justizministerium, denen nun auffällt, dass das Monopol Google weitaus mehr Einfluss im Internet hat, als ihnen lieb ist, könnte man diesen Schritt als „dreist“ ansehen. Ist es in der Welt des Internets besser, die Macht möglichst gleichmäßig zu verteilen? Oder lieber ein Monopol ohne viel Konkurrenz? Wir werden sehen.

STORIES JETZT AUCH AUF LINKEDIN

Die Business-Plattform LinkedIn beobachtet, welche Formate zu User-Engagement führen und baut seine Funktionen dementsprechend aus. Seit 21. Oktober können die Unternehmens-Profile nun auch Stories auf LinkedIn teilen. Damit entwickelt sich die Plattform immer stärker zum Social Hub.

Das sind die Stories-Funktionen bei LinkedIn

Um eine Story auf LinkedIn zu erstellen, klickt man oben links auf dem Startbildschirm der App auf das Plussymbol neben dem Profilbild. Dann kann ein Foto oder Video mit der Kamera aufgenommen oder mit dem Button unten links ein Inhalt aus der Galerie eingefügt werden.

Die User können in ihrer LinkedIn-Story im bereits bekannten Story-Format (9:16) 20 Sekunden lange Videos und Fotos hochladen, die dann für 24 Stunden verfügbar sind. Wie auch bei Instagram sind Statistiken und Viewer einsehbar. Auch @-Tags sind möglich, direkte Links allerdings (noch) nicht.
Eine direkte Verbindung zwischen Unternehmen und ihrer Community soll durch die Nachrichtenfunktion gestärkt werden: Follower können auf den Inhalt der Story reagieren oder diesen an andere User weiterleiten.

LinkedIn beschreibt Storys selbst als „eine lockere Form der Kommunikation”. Daher müssen die Stories auf der Plattform auch an das Nutzungsverhalten der User und die Plattformumgebung angepasst werden. LinkedIn schlägt selbst einige Postmöglichkeiten vor. So sollte Ihr in der LinkedIn-Story beispielsweise folgende Dinge teilen:

  1. Was Ihr bei der Arbeit macht: Zum Beispiel ein Blick hinter die Kulissen oder etwas zum Thema Home Office
  2. Was für Eure Arbeit relevant ist: Zum Beispiel Tipps und Tricks oder Branchen-News aus eurem Bereich
  3. Was Ihr außerhalb der Arbeit machst: Zum Beispiel zu virtuellen Team-Aktivitäten oder Euren eigenen Interessen

LinkedIn bietet so vor allem Unternehmen eine tolle Möglichkeit, andere in ihren Arbeitsalltag und ihr Themengebiet eintauchen zu lassen. Wenn ihr noch Hilfe bei Eurer Social Media-Strategie benötigt und gerne mehr auf LinkedIn aktiv sein würdet, dann meldet euch doch einfach mal bei uns!

UNTERSTÜTZUNG FÜR CREATORS AUF INSTAGRAM 

Nachdem Creator und Unternehmen nun eine Altersbeschränkung für ihre Follower auf Instagram einstellen können, folgt eine weitere Markteinführung des Social Media-Giganten. Ab sofort können Creator auf Instagram ihre Live Sessions monetarisieren. Die Plattform setzt sogenannte Badges ein, womit Follower nun ihre Lieblings-Instagrammer finanziell unterstützen können.

Um als User diese Badges zu erwerben, können Abzeichen im Wert von 0,99 US-Dollar (ein Herz-Badge) bis zu 4,99 US-Dollar (drei Herz-Badgets) gekauft werden. Laut Instagram profitieren aber nicht nur die Creator von dieser Neuerung, sondern auch die User, die die Badges erwerben. Denn deren Kommentare werden im Live Stream dann hervorgehoben, wodurch beispielsweise eine höhere Chance entsteht, dass der Creator auf eine gestellte Frage eingeht.

Instagram badgeDie Einführung der Badges ist eine kluge Vorgehensweise von Instagram, denn mit immer größer werdendem Konkurrenzdruck durch TikTok und YouTube entscheiden sich Creator langfristig für die Plattform, auf der sich mit Content besser Geld machen lässt. Die Badges sind auf Instagram ab sofort für alle Creator verfügbar.

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