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INSTAGRAM STORIES VON MARKEN: IHRE ENTWICKLUNG

Wer erinnert sich noch an die Anfänge der Instagram Stories? Für die Social Media Branche ist es schon lange her, und doch hat man nicht vergessen, wie sensationell neu und unerforscht dieses Tool in Instagram war. Zuvor wurde die Funktion in Snapchat unter privaten Kontakten geteilt, doch mit dem “Klau” von Instagram wurde es auf ein neues Level gehoben – vor allem auf Grund der neuen Reichweite. Wie wird es nun mit den Reels weitergehen? Wird das TikTok ähnliche Format sich durchsetzen und den Unternehmen neue und realistische Möglichkeiten bieten? Einen Blick auf die Entwicklung der Story-Funktion kann Orientierung bieten.

Heute konsumiert die Hälfte aller Instagram Nutzer*innen täglich Stories. Kein Wunder also, dass für Unternehmen im Jahr 2020 Stories zum Alltag des Social Media Marketings gehören. Sie machen einen großen Teil der Kommunikation in den Sozialen Medien aus. Mittlerweile sind die Prozesse von Stories optimiert und die Veröffentlichung kann wesentlich zielgerichteter stattfinden. Auch Story-Ads sind keine Seltenheit mehr. Doch wie hat sich die durchschnittliche Reichweite von Instagram Stories entwickelt? Wie viele veröffentlichen Unternehmen im Durchschnitt? Und mit wie vielen Elementen? Welche Erfahrungen haben Unternehmen damit gemacht?

CONVIVA hat sich diese Fragen gestellt und den 2020 Instagram Stories Benchmark Report dazu veröffentlicht. 

Hier gilt zu beachten, dass sich die Studie nur auf die analysierten Accounts beziehen und darum repräsentativ ist. Es gibt immer Ausnahmen und bei euch könnten die Ergebnisse vollkommen anders aussehen. Der Instagram Stories Benchmark Report kann euch aber als Orientierung dienen! 

 

USER SEHEN SICH INSTAGRAM STORIES HÄUFIGER BIS ZUM ENDE AN 

Wichtig ist für Unternehmen vor allem: wie viele Follower sehen sich unsere Story, die aus mehreren Elementen besteht, komplett an? Wie viele springen noch vor der Pointe ab?

Bei den Marken liegt die Completion Rate bei 86 %. Das ist ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Jahr 2018, als die Completion Rate bei nicht ganz 70% lag.  

Wieso der Anstieg? Woran kann er zurückgeführt werden? Zum größten Teil lässt der Erfahrungswert, wie man Stories besser präsentiert zu, dass User sich weniger langweilen oder genervt sind. Durch Try and Error und viel Analyse verstehen Unternehmen  ihre Kunden besser und wissen, wie wichtig die richtige Anordnung der Story-Elemente ist – Wie wichtig ein geeigneter Einstieg und eine interessante Schlusspointe ist. Seht euch selbst um und beobachtet, welche Taktik die Unternehmen in ihren Stories anwenden. Beginnen die meisten mit einem Video? Wie viel schreiben sie und wie viele GIF’s setzen sie ein? Wie lang sind die Stories?Auf unserem Instagram-Kanal haben wir im letzten Post 7 Fehler behandelt, die ihr bei eurer Story vermeiden solltet. 

 

DIE STORY-ELEMENTE SIND REDUZIERT 

Weniger ist mehr und gezielt ist noch besser. Wie Ihr im folgenden Bild sehen könnt, lag die Anzahl der Story-Elemente im Jahr 2018 im Durchschnitt bei 6,9 Elemente pro Story, in 2020 sind es 5,5.  

Hier ist Vorsicht geboten: Die Anzahl der Elemente ist nicht mit der Anzahl eurer veröffentlichten Stories pro Woche gleichzusetzen.  Das sind zwei paar Schuhe, die ihr nicht verwechseln solltet. 

Im Vergleich zu 2018 ist in der Analyse die Anzahl der veröffentlichten Stories pro Woche nämlich bei etwas mehr als zwei geblieben. 

Die Anzahl der Elementen pro Story beeinflusst die Completion Rate. Mit weniger Elementen und einer zielgerichteteren Marken Story könnt ihr eine bessere Completion Rate erzielen. Mit Stories wird einfach anders kommuniziert, als mit Posts im Feed oder mit Reels. Jedes Format bedarf einer anderen Herangehensweise. Bei Stories springen Follower in den letzten Elementen teilweise ab, wenn diese zu lang ist. Das ist alles andere als effektiv.Überlegt euch deshalb, wie ihr euren Content kurz, knackig und spannend aufbereitet und präsentiert, damit die User bis zum Ende bei euch bleiben und auch wirklich alles mitbekommen.

 

DIE REICHWEITE VON INSTAGRAM STORIES 

Die Anzahl von Story-Elementen sinkt also und parallel dazu steigt die Completion Rate. Wie schaut es mit der Reichweite aus? 

In den letzten zwei Jahren bliebt die Reichweite relativ konstant. Dabei kommt es aber stark darauf an, welche Accounts sich CINVIVA angesehen hat. Betrachtet die Analyse also am besten als Orientierung für eure Strategie und seht euch die Entwicklung an. Wie soll eure eigene Entwicklung bezüglich der Reichweite aussehen?  Was braucht es dazu?

Insgesamt betrachtet wird klar, dass sich Stories über die Jahre hinweg als Content-Format bei Unternehmen etabliert und unter Beweis gestellt haben. Es stellt sich allerdings die Frage, wie sich die Nutzung in den nächsten Jahren verändern wird. Mit anderen Formaten wie IGTV und vor allem der  neuen Instagram Reels eröffnen sich neue Möglichkeiten für euch, im Social Media noch gezielter, kreativer und effektiver Social Media Marketing zu betreiben. Schaut euch am Besten an, wie das neue Format Reels funktioniert und lasst euch von bereits veröffentlichten Reels inspirieren.

Im Netz werden Stimmen laut, man solle IGTV vergessen, denn Reels wären viel besser. Im Gegensatz zu IGTV geben Reels euch zum Beispiel vielmehr Freiraum eure Inhalte kreativ und unterhaltsam in Szene zu setzen. Wie einen 15 minütigen TV-Spot gepaart mit Social Media: Jeder kann sich den Dreh und die Schaltung zur Vermarktung leisten, immer und überall. Ohne übermäßig aufdringlich zu werden.  

Die Auswahl für Unternehmen wird also mit den angebotenen Formaten größer. Das gleiche gilt aber auch für die Auswahl der Unternehmen auf den Plattformen für User. Mit der neuen Freiheit für Kreativität und den neuen Formaten resultieren steigende Anforderungen. Das kann zunächst überfordernd wirken und beängstigend sein. Doch keine Sorge: Unternehmen haben sich auch recht schnell an die Stories gewöhnt und so kann es mit jedem neuen Format auch sein – gesetzt man traut sich. 

Titelbild Quelle: aqrstudio

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