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SHORT-FORM vs. LONG-FORM CONTENT AUF SOCIAL MEDIA

Wenn es um Social Media Inhalte geht, ist oft die Frage, ob kürzere Formate oder inhaltsreiche, also long-form Formate, besser funktionieren. Hier möchten wir Erkenntnisse aus unserer praktischen Erfahrung teilen:

ES WIRD IMMER MEHR CONTENT VERÖFFENTLICHT

Jedes Jahr werden die Menschen mit immer mehr Inhalten und Anzeigen auf Social Media bombardiert. Immer mehr Menschen (privat & als Content Creator) sowie Unternehmen nehmen sich dem Thema Social Media an. Die Plattformen finden immer neue Platzierungsmöglichkeiten für Ads. Dementsprechend sinkt die durchschnittliche Aufmerksamkeit der Nutzer für den einzelnen Post und Werbung wird teilweise komplett ausgeblendet. Die Folge ist: es wird schwieriger die Aufmerksamkeit der Nutzer für sich zu gewinnen, insbesondere für mehr als nur ein paar Sekunden.

Heißt das, dass nur Videos mit max. 15 Sekunden Länge funktionieren?

NEIN.

Plattformen wie zum Beispiel Netflix oder YouTube lösen nach und nach das traditionelle Medium TV ab – vor allem mit long-form Inhalten. Podcasts werden ebenfalls immer beliebter und lösen das Radio ab – vor allem mit long-form Inhalten. Menschen wollen Inhalte konsumieren, gleichzeitig hat der einzelne User unterbewusst die Angst etwas zu verpassen (FOMO), weil es so viel zu entdecken gibt. Das führt dazu, dass der Anspruch an die Qualität der Inhalte steigt – nur so können User überzeugt werden sich mit längeren Inhalten zu beschäftigen.

Lohnt es sich long-form Inhalte zu produzieren?

JA.

MIT LONG-FORM INHALTEN LÄSST SICH EINE BINDUNG AUFBAUEN

Erst mit long-form Inhalten können die Menschen auf einer tieferen Ebene an die Marke gebunden werden. Das funktioniert allerdings nur mit Inhalten, die eine Story erzählen, Emotionen wecken und einen echten Mehrwert liefern. Der Grund, warum sich Menschen eine ganze Staffel einer Netflix-Show an einem einzigen Nachmittag anschauen oder eine Stunde lang Podcast anhören, ist eben, weil ihnen eine Geschichte erzählt wird und weil sie einen großen Mehrwert daraus ziehen können (Unterhaltung, Education, etc.).

Ein weiterer Punkt, der zu beachten ist: die Algorithmen der Plattformen belohnen long-form. Facebook zum Beispiel macht kein Geheimnis daraus und führt im Creator Studio an, dass Videos mit einer Länge von min. 3 Minuten mehr Menschen angezeigt werden. Die Funktionen Facebook Watch & IGTV, die in den letzten Monaten / Jahren eingeführt wurden, sind ein weiterer Beleg dafür. YouTube gibt ebenfalls Anreize dazu längere Videos zu produzieren; ca. 33% der gesamten View-Time stammen von long-form Videos.

DER MIX MACHT ES AUS

  • kurze Videos sind ein Schlüsselinstrument auf der Customer Journey, denn sie eignen sich super für unterschiedliche Zwecke wie Ankündigungen, Inspiration, Engagement, Erinnerung, etc.
  • long-form Inhalte schaffen eine stärkere Bindung zur Community.

Deshalb sollte der Zweck des Inhalts bei der Planung einer Kampagne und dem Format, in dem dieser produziert werden soll, berücksichtigt werden.

Ein Beispiel:

Sie haben ein längeres Video mit dem Sie wichtige Kernbotschaften des Unternehmens rüberbringen (ca. drei bis fünf Minuten) – das kann zum Beispiel ein VLOG des Auszubildenden oder ein Interview mit dem Gründer sein. Short-form Videos (ca. 10 bis 30 Sekunden) werden dazu genutzt um die spannendsten Ausschnitte aus dem langen Content zu zeigen, anzuteasern und um Spannung zu erzeugen.

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