Social Media Strategie

5 Tipps für deine Social-Media-Strategie 2022

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Du kennst deine Ziele, Zielgruppe und KPIs aber weißt nicht genau, wie es jetzt weitergehen soll oder worauf du achten musst? Hier haben wir dir ein paar Tipps zusammengetragen, die dir dabei helfen sollen, deine Social-Media-Strategie zu implementieren und gegebenenfalls anzupassen.

1.     Erstelle einen Redaktionsplan für deinen Social-Media-Auftritt

„Planen ist Silber, Machen ist Gold“ – bei Social-Media-Aktivitäten trifft das nicht ganz zu. Denn ohne einen vernünftigen Plan bringen auch ein paar Posts nichts. Heißt: Jeder Post sollte deine Social-Media-Strategie unterstützen. Was dir dabei helfen kann, deinen Content gezielt zu organisieren? Der Heilige Gral des Social Media Marketing: der Redaktionsplan.

Ein Redaktionsplan ist eigentlich nichts anderes als ein Kalender, in dem du deinen Content nach Veröffentlichungsdatum organisierst. Er dient vor allem zur Übersicht der Beiträge, die in der kommenden Zeit online gestellt werden sollen. So kannst du die Beiträge kanalübergreifend aufeinander abstimmen und siehst auf einen Blick, was wann wo gepostet wird.

Beispiel Redaktionsplan
Beispiel Redaktionsplan

Der Redaktionsplan vereinfacht deine Kampagnenplanung erheblich, denn dort siehst du ganz genau, wann du dich in welcher Phase der Kampagne befindest und kannst die kommenden Posts auf die Ergebnisse aus der Kampagne abstimmen. Nicht nur das, es vereinfacht auch deine Workflows und die Teamarbeit erheblich, da sich jeder schnell einen Überblick über die kommenden Beiträge verschaffen kann.

Um deinen Redaktionsplan zu erstellen, kannst du Excel-Tabellen, Projektmanagement Softwares oder auch spezialisierte Social Media Tools nutzen. Das kommt ganz darauf an, was deine Anforderungen an den Redaktionsplan sind. Müssen mehrere Leute gleichzeitig daran arbeiten und darauf zugreifen können, empfehlen wir die Projektmanagement Software. Möchtest du außerdem die Posts automatisiert veröffentlichen und dein Community Management darüber betreiben, dann ist ein Social Media Publishing Tool das richtige für dich. Diese Tools kannst du direkt mit deinen Social-Media-Kanälen verknüpfen und die Beiträge werden automatisiert gepostet, nachdem der Content erstellt und freigegeben wurde.

2.     Betrachte jeden Kanal als individuellen Kommunikationschannel

Viele Menschen halten die sozialen Medien nur für ein nützliches Mittel zur Informationsverbreitung und verwenden deshalb auf allen Kanälen die gleiche Botschaft. Das Ergebnis: geringe Reichweite, stagnierende Followerzahl und absolutes Unverständnis darüber, warum der Content nicht mehr Leuten ausgespielt wird. Plattform ist eben nicht gleich Plattform. Wenn du erfolgreich auf Social Media sein möchtest, solltest du jede Plattform individuell handhaben und ihre Funktionen und Eigenschaften berücksichtigen. Jede Social Media Plattform ist für eine spezifische Art von Content Marketing geeignet und erreicht so auch eine ganz andere Zielgruppe.

Die Goldene Regel:  Was guter Content ist oder nicht ist, bestimmt deine Zielgruppe, nicht dein Unternehmen. Wenn du keine Reichweite gewinnst, sprichst du entweder die falsche Zielgruppe an oder dein Content spricht deine Zielgruppe nicht an. Deshalb: wenn du eine treue Fangemeinde aufbauen möchtest, solltest du für jeden Kanal eine kreative Strategie verfolgen. Berücksichtige die demografischen Merkmale und Interessen deiner Zielgruppe und teile Inhalte, die sie am meisten ansprechen.

Um herauszufinden, welches soziale Netzwerk am besten zu deiner Strategie passt, solltest du dich erst über die verschiedenen Zwecke und Funktionen der einzelnen Netzwerke informieren. Beachte auch, ob sich deine Zielgruppe auf der Plattform befindet, wie sie diese nutzt und welche Art von Content bevorzugt ausgespielt wird.

Hier die gängigsten Plattformen im Überblick:

#Instagram

Instagram ist perfekt für visuellen Content: Vor allem kurze Videos bringen eine hohe Reichweite. Allerdings ist die Plattform nicht allzu gut geeignet, um Nutzer:innen auf deine Webseite oder deinen Blog weiterzuleiten.

#Pinterest

Pinterest hat, ähnlich wie Instagram, einen starken Fokus auf visuelle Inhalte. Im Gegensatz zu Instagram ist Pinterest jedoch sehr gut darin, Nutzer:innen auf Webseiten und Blogs weiterzuleiten, solange der Content die Zielgruppe anspricht.

#TikTok

TikTok stellt den Fokus auf Video Content. Die Plattform hat einen einzigartigen Algorithmus, der den Nutzer:innen einen personalisierten Feed anzeigt. So kann schnell an Reichweite gewonnen werden.

#LinkedIn

LinkedIn ist ein berufsbezogenes Netzwerk, das sich perfekt für B2B-Zielgruppen und Social Selling eignet.

#Facebook

Facebook-Seiten liefern heutzutage nur noch mühsam Ergebnisse. Facebook-Gruppen wiederum sind eine tolle Möglichkeit, um mit deiner Zielgruppe in einen engeren Austausch zu kommen.

3.     Beobachte deine Analytics

Instagram Analytics

In den Insights der Social-Media-Plattformen können du und dein Marketingteam verschiedene Kennzahlen einsehen. Diese Analytics geben vor allem Aufschluss über deine Zielgruppe und die Performance deiner Inhalte. So kannst du herauszufinden, was mehr Traffic erzeugt und ableiten, worauf du dich in Zukunft konzentrieren solltest, um deine Social-Media-Ziele zu erreichen. Die Daten können dir außerdem dabei helfen, genauere Umsatzprognosen zu erstellen und deine Produkte zu perfektionieren.

Doch worauf solltest du genau achten? Das kommt ganz auf deine Social-Media-Strategie und die zuvor definierten KPIs an. Die zentrale Frage, die du dir stellen solltest, ist: Konnte das Ziel erreicht werden? Wenn nicht, solltest du prüfen, wo es noch Optimierungsbedarf gibt. Generell sind Statistiken wie Follower-Wachstum, Seitenaufrufe, Anzahl der Beiträge, Likes, Shares, Impressionen und Klicks gute Kennzahlen, um den Erfolg eines Post oder einer Kampagne zu beurteilen. Idealerweise organisierst du monatliche Treffen mit deinem Marketingteam, um die Analytics zu besprechen, eure Social-Media-Strategien und Ziele bei Bedarf neu auszulegen und die nächsten Schritte zu planen.

4.             Bleibe up-to-date mit den neuesten Trends & Veränderungen

Um das Beste aus deiner Social-Media-Strategie herauszuholen, solltest du über aktuelle Trends, neue Funktionen und Änderungen der Algorithmen auf dem Laufenden bleiben. So bist du immer einen Schritt voraus und kannst diese Veränderungen in dein Social-Media-Konzept einfließen lassen. Natürlich haben wir hier vorgesorgt. Alle wichtigen Trends für das kommende Jahr findest du zum Nachlesen im folgenden Blogbeitrag: „Die wichtigsten Social Media Trends für 2022“.

Die wichtigsten Social Media Trends für 2022

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5.             Stehe zu deinen Fehlern

Wir sind Menschen, Fehler passieren und das ist auch nicht weiter schlimm. Zum Problem werden Patzer nur, wenn nicht richtig damit umgegangen wird. Um das zu vermeiden, solltest du folgende Tipps beachten:

Ignoriere deine Fehler nicht, sondern gehe transparent damit um. Wenn im Team Fehler offen kommuniziert werden, dann hat auch niemand mehr das Bedürfnis, diese zu kaschieren. Probleme können so viel besser und vor allem schneller gehandhabt und schlimme Folgen ausgeschlossen werden. Auch auf Social-Media-Kanälen ist eine offene Fehlerkultur wichtig. Anstatt Fehler zu übergehen, solltet ihr sie eingestehen und euch entschuldigen. Kleine Patzer sind nicht tragisch, gehst du jedoch nicht darauf ein, können sie dem Vertrauensverhältnis zwischen deinem Unternehmen und deinen Follower:innen schaden, und ihr verliert womöglich Kunden.

Und was, wenn du einen Grammatik- oder Kommafehler in einem veröffentlichten Post entdeckst? Es sei denn, der Fehler verändert die Botschaft komplett, empfehlen wir, den Beitrag nicht zu löschen und so stehenzulassen. Die Nutzer:innen, die bereits mit dem Post interagiert haben, werden höchstwahrscheinlich bemerken, wenn du den Post neu veröffentlichst.

Wir hoffen, dass dir diese Tipps dabei helfen, deine Social-Media-Strategie in die Tat umzusetzen. Falls du bei deinem Online Marketing Unterstützung brauchst, komm gerne auf uns zu! Ob Beratung, Marketing Planung oder Umsetzung, wir verhelfen dir zu einer erfolgreichen Social Media Strategie.

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