SOCIAL MEDIA PLATTFORMEN PUSHEN DEN ECOMMERCE

Der Einkaufsladen in der Innenstadt oder der klassische Onlineshop reicht mittlerweile nicht mehr aus. Nicht nur durch Corona hat sich das Konsumverhalten der Menschen verändert. Der Kunde ist bequem geworden, er möchte nicht mehr stundenlang in einem Geschäft stehen, sondern die Ware direkt über das Smartphone aus bestellen. Mit einem Klick, PayPal und andere Zahlungsmethoden machen es möglich! Am besten von da aus, wo man sich eh die meiste Zeit aufhält – Social Media Plattformen. Durch umfassenden Service und reibungslose Abläufe können die Marken im eCommerce ihre Kunden langfristig binden und halten. Denn nur, wenn der Kunde rundum glücklich, dementsprechend alle seine Bedürfnisse befriedigt sind, empfindet er den Einkauf als positiv und wird beim nächsten Mal wieder auf dieselbe Marke zurückgreifen. 

Um die Customer Journey der Kunden so angenehm wie möglich zu gestalten, pushen Facebook, Pinterest und Co. den eCommerce mehr denn je. Dafür haben die Plattformen unterschiedliche Features eingeführt, um die Marken zu unterstützen. 

Verkauf ist Teil des Perfomance Marketing Ansatzes und für Unternehmen entsprechend unerlässlich. Das letztendliche Ziel jeder Kampagne ist das Produkt oder die Dienstleistung der Marke zu vertreiben. Wie Social-Media-Plattformen Unternehmen bei diesem Ziel unterstützen und wie sie den eCommerce pushen, erfahrt Ihr in diesem Beitrag. 

FACEBOOK

Laut Facebook nutzen 59% der Käufer im Bereich Gesundheit, Haushalt und Körperpflege die Plattform für KaufaktivitätenZum einen werden die Onlineverkäufe natürlich durch das Einsetzten von Ads vorangetrieben. Durch den richtigen Einsatz kann die Marke im eCommerce direkte Erfolge beobachten. Absatzzahlen gehen nach oben und mehr und mehr Kunden werden auf die Marke aufmerksam. 

Auch Facebook hat ein Interesse, an einer größeren Ad-Anzahl und so erweitert der Konzern die Ad-Möglichkeiten stetig, um immer mehr Marken davon zu begeistern. Mittlerweile kann eine Ad auch aus mehreren Bildern bestehen, sog. Collection Ads, wodurch das Produkt noch besser promotet werden kann

Collection Ad
Beispiel einer Collection-Ad von adidas

Um diese Entwicklung voranzutreiben, hat Facebook auch bereits im vergangenen Jahr die Facebook Shops eingeführt. Hier haben User die Möglichkeit, Produkte direkt zu bestellen, ohne auf andere Websites weitergeleitet zu werden. Facebook selbst möchte mit diesem Feature vor allem kleine Unternehmen unterstützen und ihnen im eCommerce helfen.

https://www.facebook.com/facebook/videos/607738026499419/

INSTAGRAM

Wie auch bei Facebook, können Ads auf Instagram den eCommerce pushen. Zusätzlich ist es bereits auf Instagram seit einiger Zeit möglich, shoppable Posts zu veröffentlichen. So können Produkte in Posts oder Stories direkt gettaged werden und die Nutzer sehen mehrere Informationen – wie den Preis – auf einen Blick. Außerdem wurde der Checkout-Bereich eingeführt, wodurch die User den gesamten Kaufvorgang einschließlich Bezahlung nun direkt über Instagram durchführen können. 

Der derzeitige Trend auf Instgram ist ganz klar: die Reels-Funktion. Und auch hier können Unternehmen ihr Produkt direkt verlinken, wodurch die Nutzer die Produkte mit nur einem Klick im Detail anschauen und letztendlich auch kaufen können. 

PINTEREST

Pinterest dient als Inspirationsquelle für Millionen von Nutzern, also die ideale Plattform für eCommerce! Sogenannte Product-Pins sind mit Metadaten versehene Pins, die verschiedene Informationen des Produkts anzeigen. Die Nutzer können mit nur einem Klick auf die Website weitergeleitet werden. Auch die neuen Try-On-Filter bringen den eCommerce weiter in den Vordergrund. Insbesondere die Beauty-Branche setzt auf die AR-Funktion, die dem Kunden neben der Lippenstift-Farbe beispielsweise direkt das Produkt und die Kaufoption anzeigt. 

TIKTOK

Auch die junge Video-Plattform TikTok ist dabei, ihre eCommerce-Angebote aufzustocken. Unternehmen sollen über andere Apps, die in Zukunft eine Verlinkung auf TikTok zulassen, Traffic generieren. Wikipedia kann bereits verlinkt werden, Yelp und Tripadvisor wurde ebenso getestet.

Ein Trend, der es mittlerweile auch schon teilweise nach Deutschland geschafft hat, ist das Liveshopping. Für die Chinesen ist der Trend mittlerweile Alltag. Das Shoppen in Echtzeit findet via Live Streaming statt: Fans einer Marke können einer Person dabei zusehen, wie diese selbst einkauft oder Waren testet. Sozusagen Teleshopping der Generation Z. Insbesondere Influencer spielen hier ein wichtige Rolle. Sie promoten das Produkt und teilen parallel den Link, der die Follower direkt zum Kauf leitet. Ein enormer eCommerce-Push für ein Unternehmen.

UNTERNEHMEN SELBST

Doch auch die Unternehmen selbst müssen bereit für neue Wege sein. Beispielsweise gibt es den Trend hin zu den sogenannten „User-Generated-Products”. Produkte, bei denen die User bei der Produktgestaltung und -Entwicklung mitreden. Interaction is key, lautet der Leitspruch, den die Unternehmen beachten müssen. Denn klar geht es in der Social-Media-Kommunikation um das eigene Produkt, im Fokus stehen aber die Interessen der Zielgruppen. Diese sorgen am Ende für den Umsatz. User, die mitentschieden haben, wie z.B. eine neue Kollektion aussehen soll, können oft leichter zu Käufern werden, als Unbeteiligte.

Insbesondere die Kommunikation zwischen User und Marke stehen an erster Stelle. Der sog. Conversational Commerce beschreibt jede Art von Kommunikation zwischen diesen beiden Akteuren. Egal ob über die Website, jegliches Endgerät oder über Social Media. Immer wenn eine Konversation zum Kauf anregen soll, spricht man vom Conversational Commerce. Kunden wollen auch online beraten werden und einen guten Service erhalten. Der Unterschied zum herkömmlichen Kundendialog: Automatisierung! Chatbots und Co. spielen hier eine wichtige Rolle. Die User halten sich an keine Öffnungszeiten, sie wollen einen 24h-Service. Durch die Automatisierung kann effizient und ressourcensparend beraten und verkauft werden.

Chatbots auf Instagram
Chatbots auf Instagram

Generell müssen Marken und Unternehmen die Fühler ausstrecken und neue Features oder Trends in ihre Social Media Strategie einbeziehen. Was bringt ein Shopping-Tag den keiner auf sein Produkt anwendet? Die User der unterschiedlichen Plattformen wollen mehr als nur klassische Plakatwerbung. „Behind-the-scences”-Eindrücke pushen die Produkte und vermenschlichen die Marke, wodurch neue Follower generiert werden.

FAZIT

Immer mehr Unternehmen wollen oder müssen auf den Wandel der Zeit reagieren und werden im Online-Business aktiv. Social Media ist ideal, um den Aufbau einer Marke und den Produktverkauf voranzutreiben. Egal ob Shopping-Tags oder Shop-Systeme, die Plattformen bieten vielfältige Möglichkeiten, das eigene Business auf Social Media profitabel voranzutreiben.

Ihr benötigt Hilfe beim Aufbau Eurer Social-Media-Präsenz? Dann Kontaktiert uns!

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